
Unsere Überzeugung
Grundlagen unserer Überzeugung
Unsere Empfehlungen sind praxisnah, juristisch durchdacht und an den Vorgaben des Gesetzgebers orientiert.
Vor allem aber sind sie Ausdruck einer Grundüberzeugung:
Ein Arbeitszeugnis ist ein Spiegel der Unternehmenskultur und ein Zeichen von Respekt gegenüber der Person, über die geschrieben wird.
Wir setzen in der Zeugniserstellung auf Wertschätzung, sprachliche Fairness und Aussagekraft. Denn ein Zeugnis soll nicht nur korrekt sein, sondern den Menschen in seiner beruflichen Rolle sichtbar machen.
Wie wir Zeugniserstellung verstehen
Führungskräfte sollen führen, nicht formulieren. Darum empfehlen wir, sie von der Aufgabe zu entlasten, selbst Zeugnistexte verfassen zu müssen. Stellen Sie ihnen stattdessen strukturierte Beurteilungsbögen und oder Checklisten zur Verfügung, damit sie sich auf das konzentrieren können, was zählt: die fachliche und persönliche Einschätzung.
Auch beim Thema Zwischenzeugnis gilt: Geben Sie Ihren Mitarbeitenden die Freiheit, es bei Bedarf anzufordern. Ein solcher Wunsch ist kein Misstrauensvotum, sondern Ausdruck von Verantwortungsbewusstsein und Selbstreflexion.

Fairness als Leitlinie
Ein modernes Zeugnis braucht keine Geheimcodes und keine verschlüsselten Botschaften. Die deutsche Sprache bietet genug Möglichkeiten, Leistung transparent und differenziert darzustellen. Darum plädieren wir für eine klare, ehrliche und wertschätzende Zeugnissprache und für ein Notensystem, das zwischen sehr gut und ausreichend differenziert, ohne zu verletzen oder zu beschönigen. Wohlwollen bedeutet nicht, alles schönzureden.
Klarheit und Konsistenz
Ein professioneller Zeugniserstellungsprozess lebt von Einheitlichkeit und Transparenz. Deshalb empfehlen wir, klare Beurteilungskriterien zu definieren, abgestimmt auf die Werte und die Kultur Ihres Unternehmens. So wird gewährleistet, dass jedes Zeugnis denselben Qualitätsmaßstab erfüllt.
Schnelligkeit ist ebenfalls Teil der Wertschätzung: Ein Zeugnis, das Wochen oder Monate auf sich warten lässt, verliert an Glaubwürdigkeit und Wirkung.
Verantwortung und Vertrauen
Ein Arbeitszeugnis hat immer eine Außenwirkung. Es repräsentiert nicht nur die Mitarbeitenden, sondern auch das Unternehmen. Darum ist Zeugniserstellung ein Teil der Unternehmenskommunikation und verdient dieselbe Sorgfalt wie jedes externe Schriftstück.
Wenn Sie planen, Ihren Zeugniserstellungsprozess auszulagern, binden Sie frühzeitig Ihre Datenschutzbeauftragten und die Arbeitnehmervertretung ein. So schaffen Sie Vertrauen und vermeiden Missverständnisse.
Unsere Überzeugung
Wir schreiben Zeugnisse, die Menschen gerecht werden: rechtlich durchdacht, sprachlich klar und mit Respekt vor der Persönlichkeit. Denn die Art, wie über jemanden geschrieben wird, sagt immer auch etwas über das Unternehmen aus, das schreibt.
Sprache ist Haltung.
Und Haltung entscheidet darüber, wie ein Zeugnis wirkt: intern, extern und im Gedächtnis derer, die es lesen.
